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Ratgeber

Amazon-Compliance-Aufforderung erhalten: so reagieren Sie

Von der Sevarto-Redaktion · Stand: 20.08.2026

2 Min. Lesezeit

Seit die EU-Produktsicherheitsverordnung (GPSR, VO (EU) 2023/988) am 13. Dezember 2024 wirksam wurde, fordert Amazon von Händlern systematisch Produktsicherheitsangaben ein — per E-Mail und im Seller Central. Wer nicht innerhalb der genannten Frist reagiert, riskiert, dass betroffene Angebote deaktiviert werden. Eine Aufforderung ist kein Grund zur Panik, aber ein klarer Arbeitsauftrag mit Termin.

Was Amazon typischerweise verlangt

  • Herstellerangaben: Name, Postanschrift und elektronische Adresse des Herstellers.
  • EU-verantwortliche Person: bei Herstellern außerhalb der EU die Kontaktdaten des in der EU niedergelassenen Wirtschaftsakteurs, der für das Produkt verantwortlich ist.
  • Warnhinweise und Sicherheitsinformationen: in deutscher Sprache, passend zur Produktkategorie.
  • Je nach Kategorie: Bilder der Kennzeichnung auf Produkt oder Verpackung sowie weitere kategoriespezifische Nachweise.

Welche Felder konkret verlangt werden, unterscheidet sich je Kategorie — einen Überblick über die Anforderungen der wichtigsten Amazon-Kategorien finden Sie auf unseren Kategorie-Seiten.

Schritt für Schritt reagieren

  1. Aufforderung genau lesen. Notieren Sie betroffene ASINs, die verlangten Attribute und die genannte Frist. Reagieren Sie vor Fristablauf — auch dann, wenn noch nicht alle Daten vorliegen und Sie zunächst nur einen Teil eintragen können.
  2. Daten beschaffen. Fragen Sie Hersteller bzw. Lieferanten gezielt nach Anschrift, elektronischer Adresse und — bei Nicht-EU-Herstellern — nach der EU-verantwortlichen Person. Bündeln Sie identische Angaben je Produktfamilie, statt jede ASIN einzeln zu behandeln.
  3. Angaben strukturiert aufbereiten. Uneinheitliche Schreibweisen über mehrere ASINs hinweg sind eine häufige Ursache für Rückfragen. Ein konsistenter Angaben-Block je Produktfamilie spart hier die meiste Zeit.
  4. In Seller Central eintragen. Pflegen Sie die verlangten Attribute vollständig ein — ohne Platzhalter — und laden Sie geforderte Nachweise hoch.
  5. Prüfen und dokumentieren. Kontrollieren Sie den Bearbeitungsstatus, bewahren Sie Aufforderung, Antwortdatum und eingetragene Angaben nachvollziehbar auf.

Häufige Fehler

Frist verstreichen lassen, Marke mit Hersteller verwechseln, Warnhinweise nur auf Englisch, Angaben je ASIN abweichend gepflegt — all das verlängert den Prozess unnötig.

So unterstützt Sevarto

Sevarto erstellt aus Ihrer Produktliste (CSV) prüffertige Entwürfe des deutschen Listing-Sicherheitspakets: Pflichtangaben-Block, Hersteller-/EU-Verantwortlicher-Angaben, Warnhinweise — plus Risikoanalyse-Entwurf und hash-verkettet und änderungsgeschützt geführtem Auftrags-, Zahlungs- und Lieferverlauf. Lieferung in der Regel innerhalb weniger Minuten nach Zahlungseingang; in Ausnahmefällen kann es länger dauern. Sie prüfen, Sie geben frei. Wie Ihre CSV aussehen sollte, zeigt die CSV-Anleitung; ob Ihre Produkte abgedeckt sind, klärt der kostenlose GPSR-Scan in einer Minute.

Ist ein Angebot bereits deaktiviert? Dann hilft die Reaktivierungs-Checkliste bei GPSR-Sperrungen.

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Sevarto erstellt strukturierte Entwürfe, die Sie als Verkäufer prüfen, anpassen und freigeben.

Wir leisten keine Rechtsberatung und geben keine Compliance-Garantie. Die endgültige Verantwortung für die veröffentlichten Inhalte und die interne technische Dokumentation liegt bei Ihnen als verantwortlichem Wirtschaftsakteur im Sinne der GPSR.

Über Sevarto: Sevarto erstellt KI-gestützte GPSR-Compliance-Entwürfe für Amazon-Händler.